News aktuell
Produkte aktuell
Für Sie gelesen
Termine
10.02.2010 - Rinderfachtagungen in Ostdeutschland großer Erfolg
Vollbesetzte Tagungsräume Prof. Dr. Holger Martens, Vetmed Uni Berlin, gab sehr interessante Anhaltspunkte, um auf die Leistungsgrenzen unserer Milchkühe hinzuweisen. Die negative Energiebilanz, die nach der Geburt für viele Säugetiere (incl. Mensch) physiologisch sei, muss beherrscht werden. Hierzu müssen die Managementanforderungen an die hoch leistenden Kühe „angepasst sein. Die Leber als besonderes „Zentralorgan“ der Milchkuh muss „gesund“ bleiben. Der Wissenschaftler erklärte den Zuhörern eine Vielzahl von Zusammenhängen im Stoffwechsel, die in der täglichen Arbeit mit den Tieren zu berücksichtigen sind. Dr. G. Zechner, Fa. Janssen in Neuss, machte in seinem Beitrag deutlich, dass jede Erkrankung eines Kalbes die späteren Leistungen als Milchkuh mindern. Allein schon aus diesem Grunde sind die jungen Tiere mit allen zur Verfügung stehenden Managementfaktoren optimal aufzuziehen. Gerade die Kokzidien würden in der Kälberaufzucht eine nicht unerhebliche Rolle spielen. Geeignete Behandlungsprophylaktika stehen zur Verfügung. „Wie arbeiten erfolgreiche Betriebe?“ – Dies analysierte Dr. K. Pfeil Deutsche Tiernahrung Cremer, Düsseldorf. Sie gab eine Vielzahl von Denkanstößen zu Fütterung und Management. Jan Pool, Lemmer (NL), hatte sehr interessante Ansatzpunkte zu Cholin- und Niacingaben. Hoch leistende Milchkühe sollten auf jeden Fall mit diesen hoch wirksamen Substanzen versorgt werden. Dr. Lothar Jäkel, Arnstadt, selbst Milchviehherdenmanager und Tierarzt, erläutere in seinem Bei-trag, dass die Ökonomie der Tiergesundheit aus tierärztlicher und landwirtschaftlicher Sicht im eigentlichen Sinne aus einer ganz anderen Perspektive betrachtet werden muss, als man dies normalerweise kennt. Sinn und Unsinn der Kostenstellenrechnung wurden auf den Prüfstand gestellt. Dr. Kirsten Stemme, Firma Intervet in Unterschleißheim, beschäftigte sich in Ihrem Vortrag mit dem „alten Problem Mastitis“. Kombitherapien mit einem breiten Wirkspektrum, früh genug verabreicht, sind von immenser Bedeutung bei Erkrankungen der Milchdrüse. In Gesprächen mit den teilnehmenden Fachleuten wurde deutlich, dass die Tagung für jeden Besucher sehr viele Vorschläge und gute Ideen vermittelte, die gerade für die tägliche Praxis gut übertragbar sind. Wieder einmal hat die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) eine sehr gute und praxisnahe Fortbildung auf hohem Niveau gemeinsam für Tierärzte, Landwirte und Berater durchgeführt. „Keine andere Fortbildungsorganisation könne so viele Fachleute der Tierproduktion an einen Tisch bringen wie die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA). AVA-Fortbildungen böten die qualitativ hochwertigsten Fachtagungen mit praktischem Bezug, so der Tenor vieler Teilnehmer. Hier finden Sie die Nähere Infos unter: ava1.de; Kontakt: |



