Qualität ist unsere Kompetenz.

Zertifikate

Zertifikate


QS, KAT, GMP+, pastus+, A-Futter-Zertifizierungen sind Qualitätssiegel, welche von der Deutschen Tiernahrung Cremer geführt werden. Was sie im Einzelnen bedeuten, wollen wir Ihnen gerne nachfolgend näher erläutern.

QS neu
QS (Qualität und Sicherheit GmbH)
QS ist ein stufenübergreifendes Qualitätssystem in Deutschland für frische Lebensmittel. Aktuell sind das Fleisch- und Fleischwaren, Obst, Gemüse und Kartoffeln. Ziel des Systems ist die Sicherheit und Transparenz bei der Lebensmittelproduktion. Für alle Stufen der Wertschöpfung von der Rohstoffproduktion bis zur Ladentheke werden Qualitätsvorgaben festgelegt und von unabhängigen Prüfinstituten überprüft. Innerhalb der Kette darf nur mit Systemteilnehmern gearbeitet werden. Als Futtermittelhersteller ist die Deutsche Tiernahrung Cremer Teil der Wertschöpfungskette für die Fleischerzeugung und nimmt freiwillig am QS-System teil.
KAT (Verein für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen e.V.)
Ziel des KAT- bzw. des GGE-Systems ist die Herkunftssicherung und die Rückverfolgbarkeit von Hühnereiern. Dabei kennzeichnet das KAT-Logo Eier aus Freiland-, Boden- und Biohaltung. Auch dieses Qualitätssystem arbeitet stufenübergreifend, so darf auch hier innerhalb der Kette nur mit Systempartnern gearbeitet werden.
KAT
(Duplikat) A_Futter_Logo
A-Futter
Das A-Futter-Programm ist Teil des bayrischen Programms „Offene Stalltür“, dessen Ziel wie bei QS die Qualitätssicherung von Fleisch ist. Aufgrund ähnlicher Anforderungen beider Systeme erkennt das A-Futter-Programm das QS-System an, zusätzlich werden aber im Rahmen des Programms Analyseproben durch neutrale Prüfer gezogen und auf unerwünschte Stoffe untersucht.
GMP+
GMP+ ist ein niederländisches Qualitätssystem für die Herstellung und den Handel mit Futtermitteln. GMP+ kontrolliert die gesamte Futtermittelkette vom Rohstoffproduzenten über den Transportunternehmer bis hin zum Viehhalter.
GMP steht für „Good Manufacturing Practice“, also „Gute Herstellpraxis“.
Für die Herstellung wurde zwischen GMP und QS eine gegenseitige Anerkennung der Systeme vereinbart. Diese ist auch für den Handel geplant. So wird es den Teilnehmern ermöglicht, Erzeugnisse auch in das andere System zu liefern.
GMP+

pastus+
pastus+ ist ein östereichisches Qualitätssystem für die Herstellung und den Handel mit Futtermitteln. pastus+ kontrolliert die gesamte Futtermittelkette vom Rohstoffproduzenten über den Transportunternehmer bis hin zum Viehhalter.
Zwischen den Systemen QS und pastus+ wurden Vereinbarungen für eine gegenseitige Anerkennung geschlossen und die Deutsche Tiernahrung nimmt über diese gegenseitige Anerkennung mit einigen Standorten auch am pastus+ System teil.

VLOG (Verband Lebensmittel ohne Gentechnik e.V.)
Der Verband VLOG vergibt seit 2010 im Auftrag des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz das einheitliche Logo zur Kennzeichnung von Lebensmitteln, die ohne Gentechnik produziert werden.
Auf Basis des des EG-Gentechnik Durchführungsgesetz (EGGen TDurchfG) wurde durch den VLOG ein einheitlicher, stufenübergreifender "Ohne Gentechnik" Produktions- und Prüfstandard erarbeitet. Er liefert Produktionsbetrieben eine Unterstützung in der Umsetzung der rechtlichen Vorgaben der "Ohne Gentechnik" Kennzeichnung und legt die Prüfkriterien für die zu zertifizierenden Unternehmen fest.
Als Futtermittelhersteller ist die Deutsche Tiernahrung Cremer Teil der Produktionskette nicht kennzeichnungspflichtiger tierischer Lebensmittel und nimmt mit einigen Standorten am VLOG-System teil.
Gleichwertig mit einer Bescheinigung nach VLOG "Ohne Gentechnik" Standard, Bereich Futtermittel, ist ein gültiges Zertifikat der agroVet GmbH nach der "Richtlinie zur Definition der 'Gentechnikfreien Produktion' von Lebensmitteln und deren Kennzeichnung i.d.g.G. / Österreichisches Lebensmittelbuch IV Auflage".

HACCP
Das HACCP- Konzept der Deutsche Tiernahrung Cremer ist die Basis des Qualitätsmanagementsystems.
HACCP ist die Kurzform für “Hazard Analysis and Critical Control Points”, auf deutsch: Risikoanalyse und kritische Kontrollpunkte. Ursprünglich wurde das HACCP-System in den 60er Jahren im Auftrag der NASA entwickelt. Mit Hilfe dieser Methode sollte gesundheitlich unbedenkliche, sichere Astronautennahrung hergestellt werden.
Es handelt sich dabei um ein betriebspezifisches Eigenkontrollsystem, um gesundheitliche Gefährdungen von Mensch und Tier auszuschließen. Dabei werden systematisch alle Prozessstufen, die das Produkt auf dem Weg durch das Unternehmen nimmt, auf mögliche Gefährdungen geprüft. Dies beginnt bei der Auswahl und dem Einkauf geeigneter Rohstoffe, geht weiter über die Rezepturgestaltung und die Annahme der Rohwahren, bis hin zur Produktion und Lagerung der Futtermittel und endet schließlich bei der Verladung. Die detaillierte Analyse ermöglicht die Identifizierung potentieller Gefährdungen. Daraus resultierend werden vorbeugende Maßnahmen zu deren Beherrschung in das QM-System integriert. Somit wird die Gesundheit von Mensch und Tier durch präventive Kontrollmaßnahmen gewährleistet.