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14.08.2019

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Rohstofflexikon

Rohstoffe - was versteht man darunter? Welche Rohstoffe werden für die Ernährung der Tiere eingesetzt? Im Rohstofflexikon finden Sie diese und viele weitere Antworten.

Die Begriffe sind verständlich erklärt und alphabetisch geordnet.

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Calciumcarbonat

Calciumcarbonat wird auch als kohlensaurer Futterkalk bezeichnet und durch Mahlen calciumcarbonathaltiger Stoffe wie Kalkstein, Austern- oder Muschelschalen oder durch Ausfällen aus kalkhaltigen sauren Lösungen gewonnen. Calciumcarbonat enthält 38,5 % Calcium und wird in der Tierernährung zur gezielten bedarfsgerechten Ergänzung des Futters mit dem wichtigen Mengenelement Calcium verwendet. Die Calciumgehalte in den pflanzlichen Einzelfuttermitteln sind für verschiedene Tierarten nicht ausreichend, den Bedarf zu decken und erfordern daher die gezielte Ergänzung.

Calciumcarbonat
InhaltsstoffeGehalt
(je kg Original-
substanz)
Trockenmasse, g/kg970,00
Rohasche, g/kg970,00
Calcium, g/kg385,00

Quellen: DLG-Futterwerttabellen für Schweine; DLG-Futterwerttabellen für Wiederkäuer; Rechenmeister 2000 (Landwirtschaftskammer Westfalen-Lippe); CVB Veevoedertabel; DLG-Information 2/2001 Struktur- und Kohlenhydratversorgung der Milchkuh



Calciumformiat

Calciumformiat ist das Calcium-Salz der Ameisensäure. Es wird speziell im Futter für Aufzuchtferkel als hochverfügbarer Calciumträger verwendet. Dadurch kann der Anteil von z.B. Calciumcarbonat (Futterkalk) begrenzt werden. Calciumcarbonat hat nämlich eine puffernde Wirkung und bindet daher Säure im Magen. Ein gepufferter nicht optimaler pH-Wert im Magen ist für die Verdauung, insbesondere die Eiweißverdauung negativ. Calciumformiat puffert nicht, der Ameisensäureanteil ist für einen gleichmäßigen pH-Wert im Magen positiv einzuordnen.