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Nährstofflexikon

Welche Nährstoffe sind für meine Tiere wichtig? Welche Aufgaben haben die Nährstoffe im Körper? Im Nährstofflexikon finden Sie Antworten auf diese und viele weitere Fragen.

Die Begriffe sind verständlich erklärt und alphabetisch geordnet.

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Zink

Zink hat eine vielseitige Bedeutung für den Zellstoffwechsel und ist in einer großen Zahl von körpereigenen Wirkstoffen (Hormone und Fermente) enthalten. Außerdem hat Zink eine besondere Schutzfunktion für die Haut. Zwischen Zink und z.B. Calcium oder dem pflanzlichen Phytin besteht eine antagonistische Wechselbeziehung, die in Einzelfällen zu einer gestörten Zinkabsorption (Aufnahme) führen und einen Zinkmangel bedingen kann. Zink steht außerdem in Wechselbeziehung zu Kupfer. Höhere Kupfergaben vermindern die Zinkspeicherung im Körper. Typische Zeichen einer Zink-Unterversorgung sind Wachstumshemmung, Haut- und Klauenschäden, Haarausfall oder Parakeratose. Auch ein Nachlassen der Milchleistung und Fruchtbarkeitsstörungen werden beobachtet. Viele Rauh- und Saftfuttermittel sowie Getreide enthalten wenig Zink (20 – 40 mg/kg Trockensubstanz). Ölschrote sind hingegen zinkreicher. Die bedarfsgerechte Versorgung der Tiere mit Zink erfolgt über eine Ergänzung des Futters mit Zink in Form von Sulfat, Carbonat, Oxid oder auch Acetat.


Zucker

Der Zuckergehalt eines Futtermittels umfasst Glucose, Fructose, Saccharose, Maltose und lösliche Oligosaccharide. Werden in einem Mischfuttermittel Milchprodukte oder reine Lactose verwendet (z.B. Aufzuchtfutter für junge Ferkel), so zählt dieser „Milchzucker“ auch zu den Zuckern, muß analytisch aber separat bestimmt. Zucker steht dem Tier als Energiequelle zur Verfügung. Getreide enthält wenig Zucker. Nebenprodukte aus der Zuckergewinnung für die menschliche Ernährung wie Zuckerrüben-Melasse und Melasseschnitzel sind sehr zuckerreich.