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14.08.2019

OHNE SOJA

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Rohstofflexikon

Rohstoffe - was versteht man darunter? Welche Rohstoffe werden für die Ernährung der Tiere eingesetzt? Im Rohstofflexikon finden Sie diese und viele weitere Antworten.

Die Begriffe sind verständlich erklärt und alphabetisch geordnet.

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S

Saccharose

Saccharose (Zucker) wird aus der Zuckerrübe in mehreren Verarbeitungsschritten gewonnen. Die gewaschenen und geschnitzelten Rüben werden mit 80 bis 90 °C warmem Wasser im Gegenstromprinzip ausgelaugt. Es entsteht der sogenannte Rohsaft, der weiter gereinigt wird. Dieser sogenannte gereinigte Dünnsaft wird durch Eindampfen (zuletzt unter Vakuum) konzentriert. Aus dem entstehenden Dicksaft kristallisiert die Hauptmasse des Zuckers aus und wird in Zentrifugen vom flüssigen Rückstand, der Zuckerrübenmelasse, abgetrennt. Durch Raffination, d.h. durch nochmaliges Auflösen und erneute Kristallisation wird der noch braungefärbte Rohzucker von anhaftenden Melasseresten gereinigt. Es entsteht der für die menschliche Ernährung verwendete Weißzucker (Saccharose), der auch in der Ernährung junger Tiere als Energiequelle und Komponente mit höchster Schmackhaftigkeit (Süßkraft) verwendet wird.


Sojabohne

Einjähriger ostasiatischer Schmetterlingsblütler, der zu einer der wichtigsten Kulturpflanzen, der Glycine soja, herangezüchtet wurde. Sie ist eine bis 1 m hohe, strauchige, stark behaarte, blassviolett blühende Pflanze mit zahlreichen Varietäten und verlangt feuchtwarmes Klima. Hauptanbaugebiete liegen in Ostasien, Nordamerika, Südamerika, Afrika und Südrussland. Die Sojabohne enthält neben geringeren Mengen an Stärke wertvolles Eiweiß (38- 40%), das alle essentiellen Aminosäuren enthält, und beträchtliche Mengen eines hochwertigen Öls (17-18%). Daneben sind die Vitamine A und B (Komplex) vertreten. Aus der Sojabohne gewonnene Produkte werden für die menschliche Ernährung vielseitig verwendet, z. T. zur Herstellung von Fleisch- und Milchersatzprodukten. Größte Bedeutung hat das Sojabohnenöl, das sowohl für die menschlichen Ernährung als auch technisch für die Herstellung von Seifen, Firnis, Lack, Schmieröl u. a. verwendet. Die bei der Ölgewinnung anfallenden Nebenprodukte der Sojabohne sind hochwertigste Futtermittel für die Tierernährung. Das bedeutendste Nebenprodukt ist das Sojaextraktionsschrot -oder kurz- Sojaschrot. Rohe Sojabohnen enthalten sogenannte Trypsininhibitoren, die die Verdaulichkeit des Proteins beim Tier behindern. Daher werden Sojabohnen vor Verwendung in der Fütterung grundsätzlich einer Wärmebehandlung (Toastung) unterzogen. Dabei werden diese Inhaltsstoffe abgebaut und das Protein der Sojabohne weist dann eine sehr hohe Verdaulichkeit (z.B. über 84 % beim Schwein) auf. Für die Tierernährung sind der Gehalt an Rohprotein (ca. 36 %), der Gehalt an essentiellen Aminosäuren (Lysin, Methionin, {Threonin}und Tryptophan) und der Fettgehalt (ca. 17%) bestimmend. Der hohe Fettgehalt macht die behandelte Sojabohne gleichzeitig zu einer wichtigen Energiekomponente z.B. im Futter für Schweine und Mastgeflügel.

Sojabohne
InhaltsstoffeGehalt
(je kg Original-
substanz)
Trockenmasse, g/kg870,00
Rohprotein, g/kg350,00
Lysin, g/kg21,70
Methionin, g/kg4,70
Methionin
+Cystin, g/kg
10,10
Threonin, g/kg14,00
Tryptophan, g/kg4,90
UDP, %
vom Rohprotein
35,00
nXP, g/kg257,90
RNB, g/kg14,75
Rohfaser, g/kg53,00
Rohfett, g/kg177,00
Zucker, g/kg68,00
Stärke, g/kg48,00
Stärkebe-
ständigkeit, %
10,00
beständige Stärke
(bXS), g/kg
4,80
NDForg, g/kg 
ADForg, g/kg 
NFC, g/kg 
Strukturwert
(SW), /kg
0,25
Rohasche, g/kg46,10
ME, MJ/kg
(Schwein)
15,30
ME, MJ/kg
(Geflügel)
13,60
ME, MJ/kg
(Rind)
13,80
NEL, MJ/kg8,60
Calcium, g/kg2,50
Phosphor, g/kg5,60
verdaulicher
Phosphor, g/kg
(Schwein)
1,96
Natrium, g/kg0,40

Quellen: DLG-Futterwerttabellen für Schweine; DLG-Futterwerttabellen für Wiederkäuer; Rechenmeister 2000 (Landwirtschaftskammer Westfalen-Lippe); CVB Veevoedertabel; DLG-Information 2/2001 Struktur- und Kohlenhydratversorgung der Milchkuh



Sojaextraktionsschrot

Nebenprodukt der Gewinnung von Sojaöl aus der Sojabohne für die menschliche Ernährung. Das Sojaöl wird aus der Bohne durch Extraktion gewonnen. Es verbleibt das eiweißreiche Sojaextraktionsschrot. Das Produkt enthält sogenannte Trypsininhibitoren, die die Verdaulichkeit des Proteins beim Tier behindern. Daher wird Sojaextraktionsschrot vor Verwendung in der Fütterung grundsätzlich einer Wärmebehandlung (Toastung) unterzogen. Dabei werden diese Inhaltsstoffe abgebaut und das Protein des getoasteten Schrotes weist dann eine sehr hohe Verdaulichkeit (z.B. über 84 % beim Schwein) auf. Für die Tierernährung sind der Gehalt an Rohprotein (zwischen 42 und 48 %) und der Gehalt an essentiellen Aminosäuren (Lysin, Methionin, {Threonin}und Tryptophan) bestimmend. Der Rohproteingehalt hängt von der Behandlung der Sojabohne vor der Ölextraktion ab. Wird die Bohne vorher geschält, enthält das Schrot einen höheren Rohproteingehalt und weniger Rohfaser und umgekehrt. Sojaextraktionsschrot wird als hochverdauliche Eiweißkomponente im Mischfutter für fast alle Tierarten verwendet. Der Anteil im Futter richtet sich nach dem Bedarf der zu versorgenden Tierart und den übrigen verwendeten Komponenten. Durch einen weiteren speziellen hydrothermischen Behandlungsschritt kann das Sojaschrot für die Fütterung an Milchkühe noch weiter veredelt werden. Dabei wird das Protein im Sojaschrot so verändert, dass es vor einem Abbau durch die Pansenmikroben geschützt ist und im Dünndarm enzymatisch verdaut wird. Dieses Verfahren wird auch als opticon-Verfahren bezeichnet und ist von der Deutschen Tiernahrung Cremer entwickelt worden.

Sojaextraktionsschrot
InhaltsstoffeGehalt
(je kg Original-
substanz)
Trockenmasse, g/kg870,00
Rohprotein, g/kg445,00
Lysin, g/kg27,50
Methionin, g/kg6,30
Methionin
+Cystin, g/kg
12,90
Threonin, g/kg17,30
Tryptophan, g/kg5,70
UDP, %
vom Rohprotein
30,00
nXP, g/kg256,00
RNB, g/kg30,00
Rohfaser, g/kg58,00
Rohfett, g/kg13,00
Zucker, g/kg95,00
Stärke, g/kg61,00
Stärkebe-
ständigkeit, %
10,00
beständige Stärke
(bXS), g/kg
6,10
NDForg, g/kg130,00
ADForg, g/kg78,50
NFC, g/kg226,00
Strukturwert
(SW), /kg
0,18
Rohasche, g/kg59,00
ME, MJ/kg
(Schwein)
13,35
ME, MJ/kg
(Geflügel)
9,80
ME, MJ/kg
(Rind)
12,00
NEL, MJ/kg7,50
Calcium, g/kg3,00
Phosphor, g/kg6,40
verdaulicher
Phosphor, g/kg
(Schwein)
2,25
Natrium, g/kg0,30

Quellen: DLG-Futterwerttabellen für Schweine; DLG-Futterwerttabellen für Wiederkäuer; Rechenmeister 2000 (Landwirtschaftskammer Westfalen-Lippe); CVB Veevoedertabel; DLG-Information 2/2001 Struktur- und Kohlenhydratversorgung der Milchkuh



Sojaöl

Sojaöl wird durch Pressen und verschiedene weitere Extraktionsschritte aus den Sojabohnen gewonnen. Das Öl (bei Zimmertemperatur flüssig) enthält hohe Anteile ungesättigter Fettsäuren, die für die flüssige Konsistenz bei Zimmertemperatur verantwortlich sind. Es sind dies die einfach ungesättigte Ölsäure, die lebenswichtige zweifach ungesättigte Linolsäure und die dreifach ungesättigte Linolensäure. Sojaöl enthält einen sehr hohen Energiegehalt (siehe Tabelle) und wird je nach Energiebedarf der zu versorgenden Tierart in unterschiedlichen Anteilen im Futter verwendet. Außerdem wird darüber der Bedarf des Tieres an den lebensnotwendigen mehrfach ungesättigten Fettsäuren sichergestellt. Bei Mastschweinen und Mastgeflügel ist der Einsatz von Sojaöl durch die Fettqualität im Fleisch begrenzt. Höhere Anteile von Sojaöl würden einen weichen Speck hervorrufen, der z.B. für die Herstellung von Dauerwurstwaren ungeeignet ist. Daher wird in diesen Futtersorten Pflanzenfett mit niedrigeren Anteilen ungesättigter Fettsäuren verwendet. Der Bedarf an z.B. der lebenswichtigen Linolsäure wird natürlich immer beachtet.

Sojaöl
InhaltsstoffeGehalt
(je kg Original-
substanz)
Trockenmasse, g/kg998,00
Rohfett, g/kg998,00
ME, MJ/kg
(Schwein)
35,50
ME, MJ/kg
(Geflügel)
36,95
ME, MJ/kg
(Rind)
29,90
NEL, MJ/kg19,60

Quellen: DLG-Futterwerttabellen für Schweine; DLG-Futterwerttabellen für Wiederkäuer; Rechenmeister 2000 (Landwirtschaftskammer Westfalen-Lippe); CVB Veevoedertabel; DLG-Information 2/2001 Struktur- und Kohlenhydratversorgung der Milchkuh



Sojaproteinkonzentrat

Nebenprodukt der Gewinnung von Sojaöl aus der Sojabohne für die menschliche Ernährung. Das Sojaöl wird aus der geschälten Bohne durch Extraktion gewonnen. Es verbleibt ein eiweißreiches schalenfreies Sojaextraktionsschrot mit ca. 50 % Rohprotein. Durch weitere Extraktionsschritte, z.B. mit angesäuertem Wasser, werden Oligo- und Polysaccharide (Kohlenhydratfraktionen) herausgelöst. Man erhält das Sojaproteinkonzentrat mit ca. 65 % Rohprotein. Das Produkt zeichnet sich durch eine sehr hohe Proteinverdaulichkeit (>90 %) aus. Es ist besonders für die Ernährung junger Säugetiere (z.B. Ferkel) und junger Aufzuchtkälber hervorragend geeignet, da es neben der hohen Verdaulichkeit einen sehr niedrigen Gehalt an sogenannten antinutritiv wirkenden Faktoren wie Trypsininhibitoren und antigen wirkenden Inhaltsstoffen wie z.B. Glycinin und beta-Conglycinin aufweist.


Sojaschalen

Nebenprodukt der Gewinnung von Eiweiß und Öl aus der Sojabohne. Vor der Verarbeitung werden die Sojabohnen geschält. Die Soja(bohnen)schalen zeichnen sich durch einen hohen Rohfasergehalt (ca. 34 %) und einen mittleren Rohproteingehalt (ca. 11 %) aus. Die Rohfaser zeichnet sich durch eine sehr gute Fermentierbarkeit im Pansen aus und wird daher vornehmlich im Mischfutter für Wiederkäuer (Kühe, Rinder) eingesetzt. Aber auch im Mischfutter für Sauen finden Sojaschalen als Diätkomponente (Ballaststoffe) Verwendung.

Sojaschalen
InhaltsstoffeGehalt
(je kg Original-
substanz)
Trockenmasse, g/kg900,00
Rohprotein, g/kg118,00
Lysin, g/kg7,90
Methionin, g/kg1,50
Methionin
+Cystin, g/kg
3,20
Threonin, g/kg4,50
Tryptophan, g/kg1,50
UDP, %
vom Rohprotein
85,00
nXP, g/kg129
RNB, g/kg-1,80
Rohfaser, g/kg344,00
Rohfett, g/kg23,00
Zucker, g/kg23,00
Stärke, g/kg32,00
Stärkebe-
ständigkeit, %
10,00
beständige Stärke
(bXS), g/kg
3,20
NDForg, g/kg562,50
ADForg, g/kg459,00
NFC, g/kg153,00
Strukturwert
(SW), /kg
0,58
Rohasche, g/kg44,10
ME, MJ/kg
(Schwein)
5,90
ME, MJ/kg
(Geflügel)
k.A.
ME, MJ/kg
(Rind)
9,80
NEL, MJ/kg5,95
Calcium, g/kg5,00
Phosphor, g/kg1,70
verdaulicher
Phosphor, g/kg
(Schwein)
0,60
Natrium, g/kg0,30

Quellen: DLG-Futterwerttabellen für Schweine; DLG-Futterwerttabellen für Wiederkäuer; Rechenmeister 2000 (Landwirtschaftskammer Westfalen-Lippe); CVB Veevoedertabel; DLG-Information 2/2001 Struktur- und Kohlenhydratversorgung der Milchkuh



Sonnenblumenextraktionsschrot

Nebenprodukt der Gewinnung von Sonnenblumenöl aus Sonnenblumenkernen für die menschliche Ernährung. Das Sonnenblumenöl wird aus den Kernen durch Extraktion gewonnen. Es verbleibt das eiweißreiche Sonnenblumenextraktionsschrot. Vor der Ölextraktion werden die Kerne vollständig oder teilweise geschält. Dadurch werden der Rohprotein- und Rohfasergehalt des Schrotes bestimmt. Sonnblumenextraktionsschrot aus geschälter Saat enthält ca. 40 % Rohprotein und ca. 11 % Rohfaser, aus teilgeschälter Saat ca. 33 % Rohprotein und ca. 20 % Rohfaser. Es gibt außerdem Sonnenblumenschrotqualitäten mit noch geringerem Rohprotein- und höherem Rohfasergehalt. Diese Inhaltsstoffe bestimmen auch die Verwendung in der Tierernährung. Sonnenblumenextraktionsschrot wird als hochwertige Eiweißkomponente in Mischfuttersorten für verschiedene Tierarten verwendet. Gleichzeitig liefert die Komponente über den Rohfasergehalt wertvolle Ballaststoffe.

Sonnenblumen-
extraktionsschrot
InhaltsstoffeGehalt
(je kg Original-
substanz)
Trockenmasse, g/kg900,00
Rohprotein, g/kg341,00
Lysin, g/kg12,00
Methionin, g/kg7,00
Methionin
+Cystin, g/kg
13,70
Threonin, g/kg12,60
Tryptophan, g/kg4,10
UDP, %
vom Rohprotein
25,00
nXP, g/kg182,00
RNB, g/kg25,50
Rohfaser, g/kg201,00
Rohfett, g/kg22,00
Zucker, g/kg61,00
Stärke, g/kg0,00
Stärkebe-
ständigkeit, %
0,00
beständige Stärke
(bXS), g/kg
0,00
NDForg, g/kg405,00
ADForg, g/kg346,50
NFC, g/kg121,50
Strukturwert
(SW), /kg
0,48
Rohasche, g/kg63,00
ME, MJ/kg
(Schwein)
11,80
ME, MJ/kg
(Geflügel)
9,10
ME, MJ/kg
(Rind)
9,20
NEL, MJ/kg5,50
Calcium, g/kg3,60
Phosphor, g/kg9,60
verdaulicher
Phosphor, g/kg
(Schwein)
3,35
Natrium, g/kg0,30

Quellen: DLG-Futterwerttabellen für Schweine; DLG-Futterwerttabellen für Wiederkäuer; Rechenmeister 2000 (Landwirtschaftskammer Westfalen-Lippe); CVB Veevoedertabel; DLG-Information 2/2001 Struktur- und Kohlenhydratversorgung der Milchkuh



Sorghum

Sorghum bicolor ist die wichtigste Hirse-Art in der Gattung Sorghum aus der Familie der Süßgräser (Poaceae) und wird auch als Milocorn (Hirse) bezeichnet. Sorghum zählt zu den C4-Pflanzen. Die Pflanze ist wärmeliebend und trockenheitstolerant und wächst an Standorten, die für den Maisanbau zu trocken sind. Dieses Rispengras erreicht Wuchshöhen von 5 m und ist im Aufbau dem Mais etwas ähnlich. Am Halm sind Laubblätter zweizeilig angeordnet. Die Blüten werden in kompakten bis lockeren Rispen gebildet. Die runden Karyopsen haben einen Durchmesser von 4-8 mm, sie können je nach Sorte weiß, gelb oder rot sein. Die Hauptanbaugebiete sind in den USA, Südamerika, Nigeria und Indien. In der Tierernährung ist Sorghum mit dem Mais gleichzusetzen. Der hohe Stärke- und somit Energiegehalt erlaubt in der Schweinefütterung hohe Tageszunahmen und sorgt bei den Legehennen für hohe Legeleistung. Für die Verwendung beim Monogastrier stehen tanninarme Sorten zur Verfügung. In der Wiederkäuerfütterung ist vor allem die hohe Stärkequalität zu erwähnen. Sorghum ist ein idealer Lieferant pansenbeständiger Stärke.

Sorghum
Inhaltsstoffe Gehalt
(g je kg TS)
Trockenmasse, g/kg 890,00
Rohprotein, g/kg 111,00
Lysin, g/kg 2,50
Methionin, g/kg 1,93
Cystin, g/kg 1,93
Threonin, g/kg 3,50
Tryptophan, g/kg 1,10
nXP, g/kg 165,00
RNB, g/kg -9,00
Rohfaser, g/kg 27,00
Rohfett, g/kg 34,00
Zucker, g/kg 33,00
Stärke, g/kg 711,00
Rohasche, g/kg 20,00
ME Rind, g/kg 13,10
MJ NEL, g/kg 8,27
ME Schwein, g/kg 15,85
ME Geflügel, g/kg 13,47

Quellen: DLG-Futterwerttabellen für Wiederkäuer, DLG-Futterwerttabelle für Schweine, Degussa - Die Aminosäurenzusammensetzung von Futtermitteln



Süßlupinen

Die Lupine gehört zur Gruppe der Genisteae (Ginsterartige). Die Wildformen enthalten Alkaloide, die Krankheitserscheinungen verursachen können. Die in der Fütterung verwendeten blauen (Lupinus angustifolius), gelben (Lupinus luteus) und weißen (Lupinus albus) Süßlupinen sind alkaloidfreie Neuzüchtungen. Süßlupinen enthalten zwischen 30 (blaue Sorte) und 38 % (gelbe Sorte) Rohprotein sowie zwischen 12 (weiße Sorte) und 15 % (gelbe Sorte) Rohfaser. Sie finden in der Tierernährung als eiweißreiche Komponente im Mischfutter für Wiederkäuer (Kühe, Rinder) Verwendung.

Süßlupinen
InhaltsstoffeGehalt
(je kg Original-
substanz)
Trockenmasse, g/kg870,00
Rohprotein, g/kg310,00
Lysin, g/kg15,10
Methionin, g/kg3,00
Methionin
+Cystin, g/kg
6,80
Threonin, g/kg10,30
Tryptophan, g/kg2,60
UDP, %
vom Rohprotein
15,00
nXP, g/kg184,20
RNB, g/kg20,10
Rohfaser, g/kg140,00
Rohfett, g/kg48,00
Zucker, g/kg60,00
Stärke, g/kg65,00
Stärkebe-
ständigkeit, %
10,00
beständige Stärke
(bXS), g/kg
6,50
NDForg, g/kg256,70
ADForg, g/kgk.A.
NFC, g/kg139,20
Strukturwert
(SW), /kg
0,32
Rohasche, g/kg35,70
ME, MJ/kg
(Schwein)
12,50
ME, MJ/kg
(Geflügel)
8,40
ME, MJ/kg
(Rind)
12,50
NEL, MJ/kg7,75
Calcium, g/kg1,80
Phosphor, g/kg4,00
verdaulicher
Phosphor, g/kg
(Schwein)
1,00
Natrium, g/kg0,35

Quellen: DLG-Futterwerttabellen für Schweine; DLG-Futterwerttabellen für Wiederkäuer; Rechenmeister 2000 (Landwirtschaftskammer Westfalen-Lippe); CVB Veevoedertabel; DLG-Information 2/2001 Struktur- und Kohlenhydratversorgung der Milchkuh